Ein Ausflug in unsere Mitte!


Alles, was wir brauchen ...

Stellt euch vor, ihr seid ganz bei euch und in eurem Herzen. In der Ruhe und Stille dieser Kraft, die uns antreibt, versorgt und fest in unserer Mitte ist. Unser Zentrum der Gefühle! Stellt euch nun vor, dort wohnt die Liebe. Sie ist immer genau dort, aber jetzt fühlen wir sie, weil wir sie fühlen wollen. Die Liebe versorgt unseren menschlichen Körper und durchzieht ihn und ist in unseren Knochen, jedem Organ, jeder Flüssigkeit, jeder Zelle und jedem Atom. Die Liebe macht nicht halt, dort wo unser Körper aufhört, sie geht darüber hinaus, fließt in unsere Aura, umhüllt uns. Für manche vielleicht nicht vorstellbar, aber sie macht nicht am „Ende“ unserer Aura halt … sie fließt weiter und breitet sich darüber hinaus. 

Fühlt selbst … 

wenn ihr in der Liebe seid, ist da Platz für ein oder mehrere negative Gefühle? Fühlt ihr da Hass? Neid? Missgunst? Gier? Rache? Angst? …
Stellt euch weiter vor, ihr entscheidet euch etwas zu tun, während ihr in eurem Zentrum seid, in dem bedingungslosen Gefühl der Liebe. 

Was würdet ihr tun? 

Stellt euch weiter vor, ihr begegnet einem Menschen …. Ihr seid in eurem Zentrum, dem Gefühl der Dankbarkeit, des Mitgefühls, der Liebe. Was würdet ihr spontan tun?
Nun stellt euch vor, ihr seid nicht allein. 
Jeder Mensch ist genau jetzt und immer genau da …. In seinem Herzen, dort wo die Liebe wohnt!

Fühlt ihr da,s was ich spüre? 

 

Liebe

 
Lebt sie, verschenkt sie, vermehrt sie, tragt sie hinaus zur Familie, zu Freunden, Nachbarn, Bekannten, Fremden, Unbekannten, zur ganzen Menschheit. Bringt sie jenen, die sie leben, wollen, erstreben, brauchen. 

Infiziert und heilt die Welt mit LIEBE!

 

Gefangen und Alternativlos?

Es ist aktuell  nicht leicht, in seiner Mitte zu bleiben, vor allem in Anbetracht dessen, dass unsere Zukunft so unplanbar geworden ist und Ängste geschürt werden, aber auch gerade aufgrund der Zeit, in der in uns persönlich, aus unseren dunklen Kammern die Schatten hervor kriechen.  Lange konnten wir sie (unsere Schatten, Ängste) unter Kontrolle halten, verstecken, wegsperren, ignorieren, weglachen. Die aktuelle Lage lässt dies nicht mehr zu. Wie durch ein Vergrößerungsglas mit Sonnenlicht liegt der Fokus darauf. Wir werden "gezwungen", hinzusehen, weil andernfalls die Kraft des Sonnenlichts das Darunter zum Brennen bringt.

Ich habe Angst!
Es ist nicht leicht, sich das einzugestehen, aber es ist der erste Schritt ... ich schaue hin! Ich lasse mich immer wieder vom Schrecken einfangen und mitreißen. Panik ergreift mich und ich lese, lese, lese .... irgendwo muss doch die Lösung stehen! Irgendwer muss doch die Rettung bringen! Irgendwann muss der Wahnsinn ein Ende haben! Und was wenn nicht?
Panik!
 

Dann ... beruhige ich mich wieder, wissend, dass es eine universelle Kraft gibt, die gut ist, die hell ist, die jeden Schatten verschwinden lässt! Ob wir sie Gott, Schöpfungskraft, Jahwe, Allha, universelle Energie oder sonst wie nennen ... egal! Sie ist da! Leben entsteht nur aus ihr. Sie ist die Liebe, der Friede, die Freiheit, das Mitgefühl, das Miteinander. Die Liebe ist der Akt, der alles Leben hervorbringt, aber auch nimmt. Sie ist die unzerstörbare Kraft, mächtiger als alles andere!
Liebe!

Dr. Jekyll (Liebe) und Mister Hyde (Panik)!
Diese beiden Kräfte toben in mir ... wer bin ich heute? Wie wird die Geschichte in meinem Fall enden?

 

Und wenn ich manchmal eine falsche Abzweigung nehme, mich verirre, weglaufe, verkrieche, zweifle, zurücklaufe ... ja das passiert ... trotzdem mache ich mich auf den Weg zur Lösung!

Die Lösung:
Sieh hin, aber nicht mit den Augen ins Außen, sieh hin: in dein Herz, zu dir, zu deinem Wesen! Finde dich! Erkenne dich ! Lebe dich!
Finde die Freude, das Lachen, das Miteinander! Hilf anderen und dir wird geholfen! Du bist nicht allein, wir sind viele, die sich auf die Suche nach sich selbst gemacht haben und wir laufen, rennen, stolpern, fallen, stehen wieder auf und stützen uns, laufen weiter! Wir sind soziale Wesen, Menschen! Wir sind würdig und die Schöpfung und die Liebe kehren ein in unser Haus, in unser Herz!

Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar!
(Antoine de Saint-Exupéry - Der kleine Prinz)

Wie geht es dir?
Vielleicht kannst du mir auf meinem Weg helfen. Und ich dir und wir gemeinsam anderen?!

Analogie

Ganz zart da sprießt der Efeu unterm Baum,

der groß und stark steht ihn seinem Lebensraum.

Von Jahr zu Jahr der Efeu höher sprießt,

der neue Freund des Baumes ist.

Sie leben so, Tag ein - Tag aus, bei‘nander,

und bald bekommt man sie nicht mehr auseinander.

Des Efeus Wurzeln zieh‘n den Saft,

aus dem Baum und dessen Kraft.

Viele Jahre sind sie nun ein Paar,

und man denkt sie geben sich halt Jahr um Jahr.

Doch der Efeu nimmt sich viel Platz und Raum,

Und schwächer wird der große, starke Baum.

Denkt dran, die Freundschaft ist echt,

doch schon lang ist er des Efeus Knecht.

Zu spät bemerkt der Baum des Efeus fiesen Kniff,

denn der Efeu hat ihn nun fest im Griff.

Der Baum ist fast nicht mehr zu sehn, 

dafür rankt der Efeu schön.

Nun dauert es nicht mehr lang und der Baum verliert, 

weil der Efeu nach noch mehr giert.

Der Baum ist nur noch ein lebloser Stamm,

dass ist das, was Efeu kann.

Doch jetzt hat der Efeu keinen Kraftspender,

er muss selber zu Grunde geh‘n, der Blender.


Frei

Ich bin der Wind ...
Ich bin der Fluss ...
Ich bin die Sonne ...
Ich bin der Regen ...
Ich bin die Erde ...
Ich bin der Vulkan ...
Ich bin die Seele ...
Ich bin die Schöpfung ...
Ich bin das Leben ...
Ich bin die Liebe ...
Ich bin du ...

Nichts davon kannst du einsperren.